Bootsfahrt 2003
Unsere Bootstour führte uns am Pfingstwochenende 2003 für vier Tage in die niederländische Provinz Friesland. Wieder einmal hatten wir uns für eine Yacht beim Yachcharter P.Adema in Parrega, im nördlichen Teil der Provinz entschieden. Unser Ausgangsort lag zwar etwas abseits der üblichen Routen, aber das Angebot für unsere fast 15 m lange Yacht "Johanna 7" war recht günstig.
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Routiniert führte uns Christian mit Hilfe seiner Karte zu Frau Adema in Parrega
Der 1. Tag Parrega - Ijlst - Sneek
Nachdem wir unser Ziel Parrega am frühen Nachmittag erreicht hatten wurde das Gepäck sowie das nötige Proviant verstaut. Das finanzielle mit Frau Adema regelte wie immer unser Kassierer Ingo. Nach einer kurzen technischen Einweisung kam vom Kapitän das Kommando: "Leinen los".
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Proviantverladung und Abfahrt in Parrega.
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Nach erfolgter Routenplanung bei gemütlicher Fahrt auf dem Kanal.
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Fahrt im "Bolswardervaart" in Richtung Ijlst.
Unser Ziel für den Abend war die friesländische Stadt Sneek. Für die Fahrt dorthin hatten wir ca. 2 Stunden eingeplant. Vorbei an Bolsward ging es über den "Bolswardervaart" zur Ortschaft Ijlst. Aufgrund der "Kaffeepause" des Brückenwärters mussten wir hier einen kleinen Zwangsstop einlegen, wobei sich das erforderliche Anlegemanöver aufgrund unseres kurzzeitig ausgefallenen Bugstrahlruders als recht schwierig erwies. Sämtliche Bootseigner standen an Deck um notfalls mit einem Fender ihr "bestes Stück" zu retten. Nachdem die Situation gemeistert war erreichten wir Sneek mit einstündiger Verspätung. Vorbei am Stadttor "Waterpoort" und der Altstadt fanden wir einen Liegeplatz im "Passantenhaven" von Sneek.
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Auf dem Weg zu unserem Tagesziel in Sneek, während Christian die ersten Dinge ins Logbuch schrieb.
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Einfahrt zur Stadt vorbei am Waterpoort und Liegeplatz in Sneek.
Nach ein paar Runden "Bergbräu-Altstadt dunkel" (auch Schwarzbrot genannt) an Deck machten wir uns "landfein". Bekleidet mit unseren neuen Polo-Shirt`s ging es in das Stadtzentrum von Sneek zum Restaurant "Van der Waal", wo wir schon des Öfteren eingekehrt sind. Bei bestem Wetter ließen wir uns das Abendessen und das dazugehörige Bierchen schmecken. Nach einem Stadtbummel wurde der Abend mit einigen Runden Bier und den dazugehörigen Diskussionen an Deck beendet.
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In gemütlicher Runde beim Abendessen im Restaurant "Van der Waal" in Sneek.
Der 2. Tag Sneek-Sneeker Meer - Heeger Meer - Stavoren
Nach dem Frühstück erledigten wir in Sneek noch ein paar Einkäufe um unser Proviant zu ergänzen. Am Vormittag ging es dann weiter Richtung Sneeker Meer. Bei strahlenden Sonnenschein suchten wir uns einen geschützten Liegeplatz um unseren Grill für das Mittagessen aufzubauen. Nachdem alle gestärkt waren (auch das Schwarzbrot schmeckte schon wieder) ging es über den "Prinses Margrietkanaal" Richtung Heegermeer. Einige sonnten sich an Deck und unsere Skatrunde hatte sich zu einem kleinen Spielchen zurückgezogen.
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Hubbrücke in Sneek sowie Gemütlichkeit auf Deck.
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Von Sneek ging es am zweiten Tag in Richtung "Prinses Margrietkanaal".
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Überquerung der Autobahn sowie moderne Architektur am Rande des Wassers.
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Fahrt auf dem "Prinses Margrietkanaal"
Bei gemütlicher Fahrt und einigen "sehr engen" Brücken fuhren wir dem Sonnenuntergang Richtung Stavoren entgegen. Da wir sehr spät angekommen waren und die Liegeplätze in Stavoren am Ijsselmeer sehr beliebt sind, war kein Platz im "Passantenhaven" für unsere "Johanna" mehr frei. Aber in der Marina Stavoren hatten wir Glück und konnten einen der letzten Liegeplätze ergattern. Der Hafenmeister verlangte zwar eine recht hohe Gebühr, dafür waren Duschen und Sanitäranlagen sauber und neu. Abendessen gab es an Bord, aber eine kleine Kneipenrunde durch Stavoren durfte nicht fehlen
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Fahrt Richtung Stavoren sowie Liegeplätze in Stavoren
Der 3.Tag Stavoren - Heeg - Woudsend - Lemmer
Unser dritter Tag begann mit nicht so angenehmen Wetter. Es war kalt und stürmisch und das erste Gewitter erwischte uns auf dem Heeger Meer. Nachdem das erste Schauer vorüber war konnten wir in Heeg recht schnell einen Liegeplatz finden und zur Mittagspause anlegen. Der Smutje bereitete die Rühreier mit Beilagen und die restliche Mannschaft nutzte die Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Am Nachmittag fuhren wir durch das schöne Woudsend Richtung Slotermeer nach Lemmer.
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Ortsdurchfahrt sowie Windmühle in Woudsend
Der Sturm wurde am Nachmittag immer stärker, aber wir erreichten sicher den Gemeinde Jachthafen von Lemmer. Nachdem wir beim Hafenmeister unsere Gebühren entrichtet hatten machten sich einige auf den Weg zu einem Stadtbummel um das rege Treiben rund um den alten Hafen zu beobachten. Aufgrund der Witterung fiel der Grillabend aus und das Grillfleisch wurde in der Pfanne von unserer Küchenmannschaft zubereitet. Unser Verdauungsspaziergang führte uns an den Ijsselmeerstrand von Lemmer wo uns der Sturm den Sand kräftig um die Ohren blies. Etwas mehr Schutz fanden wir dann im Kneipenviertel rund um den alten Hafen, wo an diesem Abend noch so manches Bierchen geleert wurde.
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Ausblick auf den Strand und den alten Hafen von Lemmer
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Hubbrücke sowie Schleuse zum alten Hafen von Lemmer
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Die Flevo II, unser Boot aus den Jahren 1995 und 1996, sowie unsere "Traumjacht" im Hafen von Lemmer
Der 4.Tag Lemmer-Slotermeer-Heeger Meer-Parrega
Am Pfingstmontag war das nasse und windige Wetter vorbei und wir wurden am Morgen von der Sonne geweckt. Nach dem Frühstück ging es bei gemütlicher Fahrt über Slooter und Heeger Meer zurück zu unserem Heimathafen Parrega. Nachdem dem Anlegen begann das große Aufräumen an Bord und die Autos wurden wieder beladen. Das Boot wurde von Familie Adema auf Schäden untersucht und eine kleine Schramme beanstandet( kann jedem mal passieren). Anschließend erfolgte die Betankung mit Diesel, wobei wir einen großen Schreck bekamen. 200 Liter Diesel sollen wir verbraucht haben, vermutlich wegen des starken Windes, so Frau Adema ( wer`s glaubt). Die Rechnung wurde bezahlt und los ging es, mit einem letzten Blick auf das Wasser, zurück nach Elliehausen.
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Dichter Verkehr herrschte am Pfingstmontag auf dem Slotermeer